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Betonstahl Lampertheim GmbH

STANDORTE

Die Betonstahl Lampertheim GmbH (BSL) wurde im Jahr 2000 von der Riva Gruppe übernommen. Das Werk liegt nördlich von Mannheim, im Bundesland Hessen, und zählt heute ca. 90 Mitarbeiter. Auf einem Betriebsgelände von etwa 50.000 m² befinden sich Produktionshallen, in denen Betonstahlmatten und Betonstahl in Ringen für die Bauindustrie hergestellt werden, ein Verwaltungsgebäude sowie größere Lager- und Freiflächen. Insgesamt verfügt das Werk über verschiedene Drahtzüge, Schweißmaschinen für Betonstahlmatten, Reckanlagen für Betonstahl in Ringen und Richtmaschinen. Der Anschluss zur Autobahn BAB 6 ist nach 12 km erreichbar. Der an einem Altarm des Rheins gelegene Werkhafen ermöglicht die Anlieferung des Vormaterials (Walzdraht und Betonstahl WR). Die BSL hat ein zertifiziertes integriertes Managementsystem, welches ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 (seit 2004), ein Arbeitsschutzmanagement nach OHSAS 18001 (seit 2013) und ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 (seit 2014) umfasst. Zusätzlich besitzt die BSL Produktzertifizierungen für Deutschland, Frankreich, Niederlande und die Schweiz.

Geschichte

Das Werk wurde ursprünglich 1926 in Landau/Pfalz unter dem Namen “Edmund Ludwig Draht- und Nagelfertigung” gegründet. Kurz darauf wurde jedoch die Produktion, mit dem Erwerb von neuen Werkshallen, nach Mannheim verlegt. Die Herstellung von Betonstahlmatten wurde Ende der 50er Jahre aufgenommen, als die Firma in “Drahtwerk Ludwig” (DWL) umbenannt wurde. Mitte der 60er Jahre erwarb der Besitzer Edmund Ludwig ein neues Grundstück in Lampertheim, dem heutigen Sitz des Unternehmens, wo zwei Jahre später mit der Fertigung von Betonstahlmatten angefangen wurde. Ende der 70er Jahre, mit der Schließung des Standortes Mannheim, erfolgten die Verlagerung und die Konzentration der Produktion nach Lampertheim.

Anfang der 90er Jahre gründete Usinor-Sacilor die französische Gruppe SAM in Neuves Maisons. Daraufhin wurde DWL eine 100%ige Tochter der Société des Aciers d’Armature pour le Béton (SAM). Im September 2000 übernahm die Riva Gruppe die SAM-Gruppe in Frankreich und damit auch die Drahtwerk Ludwig GmbH. Hiermit verschaffte sich der italienische Hersteller, neben den zwei großen Stahlwerken im Land Brandenburg, auch eine wichtige operative Basis im Südwesten Deutschlands.

Das Werk bedient hauptsächlich den deutschen Markt, es erfolgen aber auch Lieferungen nach Frankreich, Niederlande und die Schweiz. Am 24. Oktober 2001 wurde die Drahtwerk Ludwig GmbH auf die Riva Stahl GmbH verschmolzen: der Firmenname lautet ab diesem Datum Riva Stahl GmbH.

So wurde eine neue komplette Betonstahlmattenschweiß-anlage erworben und die restlichen 3 Betonstahlmatten-schweißanlagen wurden modernisiert. Außerdem sind alle drei Reckanlagen für die Produktion von WR- Betonstahl in Ringen auf den neuesten technischen Stand gebracht worden. Seitdem können auch 5 Tonnen-Bunde produziert werden. Die Drahtzüge, mit denen das Halbfertigprodukt für die Betonstahlmatten hergestellt wird (gerippter Betonstahl auf Trommeln), wurden ebenfalls modernisiert. In den Jahren 2008 und 2009 wurden das Verwaltungsgebäude und ein angrenzendes Grundstück zur Erweiterung der Lagerfläche erworben. Im Jahr 2013 wurde die Riva Stahl GmbH, Werk Lampertheim in die Betonstahl Lampertheim GmbH überführt.

Im Jahre 2000 wurde das ASCA-Zertifikat für gutes Sicherheitsmanagement vom Sozialministerium Hessen verliehen. Das Qualitätsmanagementsystem wurde erstmals im Jahr 2004 nach der DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Das QM-System wird auf die neuesten Versionen angepasst, falls die DIN EN ISO 9001 aktualisiert wird.

Das Arbeitsschutzmanagementsystem wurde zuerst im Jahr 2013 erfolgreich gemäß der Norm OHSAS 18001:2007 implementiert. Im Jahr 2014 wurde das Energiemanagement-system nach der DIN EN ISO 50001:2011 eingeführt. Die BSL verfügt außerdem über ein integriertes Managementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008.

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